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Aussenstelle Hamburg



Es begann alles im Oktober 2003.

Ich wollte nach 10 Jahren wieder einen Käfer haben, bin also auf die Suche gegangen und auch fündig geworden.
Ich bin dann zu dem
VW-verkäufer in Neumünster hin und habe mir einige Exemplare angeschaut. Der Verkäufer machte einen sehr netten und auch kompotenten Eindruck und ich sagte, dass ich einen Käfer suche, der vom Lack her egal ist, aber die Substanz muß iO. sein.
Na gut, er zeigte mir einen 85er Jubi und sagte, dass der Wagen mit neuem Tüv und AU verkauft wird. Das hörte sich alles sehr gut an und wir wurden uns nach einer Probefahrt auch handelseinig. Jetzt ging der Spass aber erst los, ich lernte die Hamburger Luftgekühlten kennen und wollte natürlich auch mein Auto zeigen. Die Jungs sind auch gleich los und haben geschaut.
Was ich da sah und hö rte war nicht sehr gut. Der Wagen war völlig rottig. Es fing am Rahmenkopf an,ging über die Bremse, Stoßdämpfer und auch der Motor war schon ziemlich fertig.
Ich natürlich 'ne Wut im Bauch und bin hin zum Händler. Bloss der war der Meinung, das alles i.O. sei. Naja dann ging es los mit Anwalt usw.usw. Aber durch einen geschickten Schachzug bekam ich mein Geld plus Auslagen zurück.

So nun aber zu meinem Laubfrosch. Ich kaufte den Wagen im Dezember 2003 und verliebte mich sofort. Also gekauft und ab in die Garage, denn ich war der Meinung, dass der Wagen doch ein wenig wieder aufgefrischt werden müßte. Naja dann stellte ich fest, dass da ein falscher Motor drin war und ich bin zum Verkäufer und wir haben in einer 24 Stundenschicht einen 1300er abgedichtet und nach einigen Schwierigkeiten in den 1303er gepflanzt.
Leider war dieser Motor auch nicht mehr soo gut und nach 100 km hauchte er mit viel Öl spritzend sein Leben aus. Allerdings genau beim Verkäufer vor der Tür, wo ich ja den Wagen eh überholen wollte.
Es ging noch am gleichen Tag los und ich baute alles ab, was auf die Schnelle abging. Da ich schon einige kleine Löcher gefunden hatte, nahm ich die Flex und machte erst einmal ein großes draus. Nach getaner Arbeit schoben wir den Wagen in eine Garage und ich fuhr nach Hause um eine Woche später zu hören, dass es in der Garage gebrannt hatte, wo mein Käfer steht. Ich wollte eigentlich das Wochenende nicht dahin, aber jetzt mußte ich. Als ich das kleine Auto sah, kam mir das Grauen.
Der Wagen war komplett mit geschmolzenem Plastik von den gebrannten Leitungen überzogen und voll Wasser. Der Bekannte hatte es nicht einmal geschafft, das Wasser da raus zuholen und ich war so wütend darüber, dass ich schon die Flex nehmen und den Käfer in kleine Teile schneiden wollte. Ich hatte meinen Sohn mit und der Junge hat den ganzen Ärger mitbekommen. Er sagte zu mir: Papa, ich helfe Dir beim Aufbauen. Somit war das Thema Flex erledigt und wir machten uns ans Wasserschöpfen. Jetzt allerdings mußte die Karosse runter, was ich ja eigendlich nicht machen wollte. Die Hilfe von meinem Bekannten blieb natürlich aus und ich mußte (,bis auf die einigen Male wo ich Junior mithatte,) fast alles alleine machen. Es ging ein dreiviertel Jahr ins Land ehe der Wagen wieder komplett zusammen war.
Ich kann aber jetzt sagen, dass ich sehr viel über den VW-Käfer gelernt habe und es fast keine Schraube gibt, die ich nicht in der Hand hatte. Nur die Lackierung,ist nicht so gut, aber schliesslich ist es meine Erste. Jetzt sind schon die ersten 2 Tsd. Kilometer gefahren und es macht richtig Spass mit dem Laubfrosch.

Gruß Mario (Aussenstelle Hamburg)
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