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Wir trafen uns in Usingen, am alten
Marktplatz und fuhren mit 9 Oldtimern
der Marke; VW, Porsche, Land Rover, Alfa
Romeo, Chevrolet, Audi und Triumpf
erstmal nach Lich, dort durch die
Altstadt und weiter nach Ober-Bessingen
zum Torhaus.
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Das
Wahrzeichen Ober-Bessingens -- die
"Pforte" -- brannte in der
Kirchweihnacht 1675 mit dem größten Teil
des Ortes nieder. Es wurde im Jahr 1782
an der selben Stelle wieder errichtet
und steht unter Denkmalschutz.
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Wir fuhren mit
den Oldtimern nacheinander durch die
Pforte zum Fototermin. Nach ein wenig
Fachsimpeln und guten Gesprächen fging
es weiter nach Nordeck, zur dortigen
Burg.
Hinter der
Burg ließen wir unsere Oldtimer stehen
und gingen nach vorne zur Vorderseite
der Burg zum picknicken und die gute
Aussicht genießen.
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Das eigentliche Alter
der Burg kann aus den Abmessungen ihrer
Kapelle zurück geschlossen werden, da es
keine Urkunden über ihre Bauphase gibt:
Der „römische Fuß“, der ihren
Abmessungen zugrunde liegt, wurde bis
zum 11. Jahrhundert verwendet. In dieser
Zeit wurde die Kapelle mit der
Hauptanlage der Burg aus Basalt und
Lungstein erbaut.
Der erste urkundliche
Hinweis auf einen Burgherrn ist aus
späterer Zeit und nennt einen Adolf von
Nordeck 1222. Als Siedlung wird Nordeck
an der Lumda jedoch schon 1093 erwähnt.
Die Burg liegt auf 305 Höhenmeter.
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Danach fuhren wir
weiter nach Allendorf über eine wirklich
kleine Straße und weiter Richtung A45
über weitere kleine kurvige Straßen, die
uns vergessen ließen, das wir doch gar
nicht so weit von zu hause weg sind. Wir
fuhren nach Grünberg; in die
Altstadt zum lecker Eis und Kuchen
essen, danach machten wir eine kleine
Runde zu Fuß durch die Stadt.
Ende des 12.
Jahrhunderts gründete Landgraf Ludwig
III. von Thüringen Grünberg, um seinen
Besitz im Süden gegen die feindlichen
Mainzer Erzbischöfe zu schützen.
Grünberg befindet sich auf einem
Plateau, das an drei Seiten steil
abfällt; strategisch sehr günstig. 1186
wird die Burg Grünberg zum ersten Mal in
einer Urkunde genannt.
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1195 zerstörten Mainzer Truppen die
Anlage. Die Burg wurde schnell wieder
aufgebaut und dabei hat man von
vornherein eine größere, umgebende Stadt
geplant. Schon im Jahr 1222 stellt das
Gericht der Stadt Grünberg Urkunden aus
und verwendete ein Siegel, das dem des
Landgrafen ähnelte. Innerhalb der
Stadtmauer lag die landgräfliche Burg
nahe dem steilen Südhang. Die
bürgerlichen Wohnbezirke schlossen sich
daran an. Im relativ ungeschützten
Norden befanden sich die Klöster. Wollte
jemand die Stadt angreifen, hätte er
diese zuerst zerstören müssen. Das
jedoch zog unweigerlich den Kirchenbann
nach sich. |
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Nach Hause fuhren wir durch Laubach,
Lich, Butzbach weiter nach Wiesental, wo
wir die Ausfahrt ausklingen ließen. |
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